Archiv für die Kategorie ‘Marketing’

Faszination Google+

Freitag, 29. Juli 2011

Seit dem letzten Artikel über den fragwürdigen Status des Nutzers bei Google Buzz hat sich natürlich die Google Produktspirale in erstaunlichem Tempo weitergedreht.

Pionier in digitalem Neuland

Das neueste Kind in der Familie des Branchenriesen heisst Google+. Seit dem ich vor ein paar Wochen das erste Mal dieses digitale Neuland betrat, hat es mich fasziniert. Und das nicht unbedingt wegen der transparenteren Sicherheitsbestimmungen, innovativer Usability-Lösungen wie Circle oder der vielfältigen Multi-Chat Funktionen. Nein, viel mehr das Feeling.

Du stehst auf einem Jahrmarkt – früh am Morgen wenn es noch ganz still ist. Ein paar wenige Passanten begegnen dir – wenige Leute welche du selbst eingeladen hast. Nur die engsten Freunde oder zumindest die, welche genauso neugierig auf das neue soziale Netzwerk sind wie du. Digitale Pioniere unter sich! Ihr tauscht euch aus – ein zwei konstruktive Kommentare, danach wieder Stille. Eine Freundesliste von nur ein paar dutzend Personen. Es tut gut.

Ruhe vor dem Sturm

Nach der lauten und überfüllten Pinnwand von Facebook ist Google+ angenehm zurückhaltend. Keine sinnlosen Freundschafteinladungen, keine Glücksnüsse nicht zigtausend Anfragen irgendwelcher Spiele. Es ist Testphase und die Attraktionen des Jahrmarktes Google+ haben noch nicht geöffnet – noch schlummert er still vor sich hin. Sicher, in den nächsten Wochen werden die Firmenpages zugeschalten, die Integration von Spielen ist auch in Planung und irgendwann wird die große Masse genauso hereinschnuppern wie damals von den VZ-Netzwerken zu Facebook.

Aber bis dahin hat Google+ etwas angenehm … elitäres. Und obwohl Ruhe freilich nicht der Sinn eines sozialen Netzwerkes ist, fällt es mir in Zeiten schnellebiger Tweets, Feeds und Co. angenehm auf.

Ich genieße es nochmal, bevor ich wieder im lauten und schnelllebigen Pulk meiner Facebook Pinnwand versinke…

Checkliste: so kommt dein Blog bei Google News rein

Montag, 03. Januar 2011

Google News ist einer der besten, bekanntesten und vorallem schnellsten Publisher für deine eigenen Blogbeiträge. Wenn du regelmäßig unique Content mit thematischer Relevanz schreibst und dein Blog sowohl von Struktur als auch Optik lesenwert ist, solltest du ihn auf jeden Fall mal den Google Moderatoren vorschlagen.

Hier kannst du deinen Blog einreichen: Google News Submission.

Weblog bei Google News einreichen, Pixxelpassion - Webdesign aus Leipzig

Checkliste für deinen Weblog

Eine Garantie für eine Aufnahme gibt es sicherlich nicht, mit dieser Checkliste steigerst du jedoch die Wahrscheinlichkeit enorm.

  • Thematische Relevanz: Natürlich soll dein Artikel nicht nur die Google Moderatoren überzeugen, sondern auch die spätere Leserschaft interessieren. Aktuelle Themen sind dabei genauso begehrt wie spezielle Nieschen-Fachartikel. Tipp: Schau dir zunächst einmal die Sparte der meistgeklickten Artikel an, um ein Gefühl dafür zu bekommen was gefragt ist.
  • Alter des Blogs: Der Weblog, welchen du Google vorschlägst sollte schon mindestens 6 Monate auf dem Buckel haben. Je älter desto besser! Neue und wohlmöglich noch leere Blogs werden von Google ignoriert. Tipp: Warte daher lieber, bis du einiges an guten Content angesammelt hast.
  • Regelmäßige Updates: Da du gegenüber Google als aktive und verlässliche Newsquelle auftreten willst, sollte dein Blog auch regelmäßig mit neuen Beiträgen versorgt werden. Es muss ja nicht gleich täglich sein – jedoch sollte einmal pro Woche schon ein neuer Artikel deine Hauptseite schmücken. Tipp: Mit mehreren Autoren lässt sich diese Frequenz gut halten.
  • Inhaltliche und orthografische Qualität: Versteht sich im Prinzip von selbst: Sobald deine Beiträge bei Google erscheinen sind sie lesbar für alle Öffentlichkeit und stehen womöglich neben Fachartikeln und Pressemitteilungen. Daher solltest du stets auf korrekte Rechtschreibung und einen guten Schreibstil wert legen.
  • mehrere Autoren: Google siehte es gerne, wenn mehrere Personen Informationen für den Weblog zusammentragen. 2-3 verschiedene Autoren sollten daher schon für stetigen Lesestoff sorgen. Tipp: Lade dir Gastautoren ein und schreibt euch gegenseitig Artikel, wenn das Thema ungefähr übereinstimmt .
  • Eigene Autorenseite: Die Anmeldung bei Google News erfordert die Angabe einer sogenannten Autoren-Seite. Dazu reicht eine einzelne Website, welche unter eigener URL auffindbar ist. Diese listet alle am Blog beteiligten Autoren auf. Am besten mit Kontaktmöglichkeit.
  • Impressum und Kontaktseite: Ein ausführliches und rechtskräftiges Impressum sowie eine generelle Kontaktseite ist nicht nur förderlich, sondern sogar von Google News gefordert.
  • Valides und suchmaschinenfreundliches Webdesign: Eine barrierefreie Website mit Texten, die für Crawler leicht zugänglich sind sollen nicht zu deinem Nachteil sein. Bedenke, dass Google Textelemente innerhalb von Javascript nur schwerlich lesen kann.
  • Eindeutige und permanente URL-Struktur: Dabei muss sich nicht zwangsläufig der Titel in der URL wiederfinden. Jedoch ist eine gut durchdachte und vorallem permanente Struktur sehr hilfreich. Hinter jeder URL sollte dauerhaft ein Artikel stehen. Google fordert zudem eine dreistellige, zusammenhängende Zahl (welche jedoch keiner Jahreszahl ähneln darf) innerhalb der URL als ID. Wer jetzt jedoch um seine URL-Permalinkstruktur bangt, darf beruhigt sein. Eine weitaus elegantere Alternative ist eine News-Sitemap in XML Form. Diese lässt sich entweder manuell erstellen oder bequem per WordPress Plugin automatisch generieren.



Wie bei vielen Aufnahmeverfahren bei den “begehrten Publishern” gilt jedoch: Geduld bewahren. Bei erfolgreicher Aufnahme in Google News erhältst du eine Bestätigungsmail. Wenn es beim ersten Mal nicht klappt, probier es einfach in regelmäßigen Abständen (aller 2-3 Wochen) erneut und verbessere stets Stück für Stück deine Chancen mit den obenstehenden Tipps.

Hast du vielleicht eigene Erfahrungen gemacht oder ein paar persönliche Tricks und Kniffe, welche noch fehlen? Dann freue ich mich auf ein paar konstruktive Kommentare.

Facebook wird zum Comicbook – schreibt eure Geschichten!

Freitag, 19. November 2010

Kleine Frage: Was haben Bambi, Käpt’n Balu, Mila, Benjamin Blümchen, Simba, Fred Feuerstein, Darkwing Duck, Fix und Foxy, Simba und Barbie gemeinsam?! Na?! Sie alle sind momentan auf Facebook zuhause – und das gleich mal tausendfach. Grund dafür ist die aktuelle “Kindheitshelden-Profilbilder”-Aktion, welche seit dem 12. November läuft und derb bunte…ääh…hohe Wellen schlägt. Uns und natürlich eure Freunde interessen eure persönlichen Geschichten von damals, die dahinter stecken…

Virales Marketing der einfachsten und ungezwungensten Form

Auf der offiziellen Fanpage auf Facebook heisst es:
“Ersetzt zwischen dem 12. und 30. November euer Profilbild auf Facebook durch ein Comic-Bild aus eurer Kindheit. Ladet auch eure Freunde dazu ein. Ziel des Spiels? Keine “Menschenbilder” mehr auf Facebook zu sehen, dafür eine richtige Flut an Kindheitserinnerungen! Dies während einer klitzekleinen Woche. :)

Das Resultat kann sich sehen lassen: Meine Freundesliste sieht aus wie ein Comicbuch! Mittlerweile präsentieren fast 480.000 User ihr persönliches Highlight und heimliches Vorbild der Kindheit. Ende der Woche dürfte bei einem momentanen Zuwachs von knapp 100.000 Leuten pro Tag die halbe Million-Marke locker geknackt sein.

Ich finde es ein schönes Beispiel wie Aktionen erfolgreich von Usern angenommen werden und durchstarten können. Und dies ganz einfach ohne große Kampagne im Hintergrund, ohne kommerzielles Produkt, ohne Hype. Einfach nur virales Marketing der einfachsten Form. Ungezwungen und menschlich! Mit einem Thema welches berührt und animiert. Ich werde die nächsten Tage auf jeden Fall weiterverfolgen wie meine Freunde in kindisch-unbeschwerten Freudentaumel schwelgend ihre damaligen Idole anpreisen. In jedem steckt schliesslich noch irgendwo ein Kind!

Facebook wird zum Comicbook - Pixxelpassion, Webdesign aus Leipzig

Knuddeltiere vs. knallharte Rächer

Und ihr habt ja sicherlich auch unter der Bettdecke mit Comicheft und Taschenlampe die Abenteuer eurer Helden gefröhnt, keine TV-Serie eurer Lieblinge verpassen wollen und wahrscheinlich noch mindestens eine ganze Kiste voller Pappaufsteller, Comichefte und Figuren auf dem Dachboden stehen.

Mir fiel es garnicht so einfach ein Bild aus den ganzen illustren Wust der Kindheitserinenrungen auszuwählen. Nach ein bisschen Gedächtniss-Aussieben blieben noch zwei heiss geliebte Anwärter übrig: Die Gummibärbande oder doch lieber Disneys Robin Hood. Letztlich habe ich mich doch für den Rächer der Armen entschieden. Der Grund: Für meinen Helden habe ich mir damals als 7 jähriger Knirps so manchen Hortnachmittag um die Ohren geschlagen. Artig und brav vorgetäuscht zur Schule zu gehen, hinter der Ecke gewartet bis meine beiden Eltern ausser Haus waren und dann wieder zurück nach Hause geschlichen. TV an und Videokassette rein. Immer und immer wieder! Robin Hood könnte ich wahrscheinlich auch jetzt immernoch perfekt synchronsprechen. Selbst der eine Tag, als meine Eltern auf Verdacht alle Kabel gekappt haben konnte mich nicht abhalten. Da kann man für seine Leidenschaft als 7 jähriger Disney-Junkie schonmal zum verbissenen Fernsehtechniker werden – bis sich endlich der Lieblingsfilm am Ende doch noch in den strahlenden Augen spiegelt. Kein Wunder: waren das auch noch identifizierbare Charaktere und Vorbilder, mit denen heutige Trickfilmfiguren kaum noch mithalten können.

Welche Geschichte habt ihr dahinter?

Wie sieht es bei euch aus?! Welche Geschichte steckt hinter euren Kindheitshelden-Profilbild?! Warum habt ihr gerade diese Figur gewählt?! Und welche persönlichen Anekdoten und Erlebnisse von damals verbindet euch? Postet unten einen Kommentar und lasst uns so alle teilhaben an den Geschichten die hinter dieser Aktion stecken!

Solider Newsletter in HTML: Coding und Markup

Donnerstag, 18. November 2010

Alle Jahre wieder… Weihnachtszeit – Newsletterzeit. Gerade in den nächsten Wochen wird mit dem anstehenden Weihnachtsgeschäft auch wieder eine wahre Flut mehr oder weniger feierlicher, virtueller Weihnachtsangebote gnadenlos über uns hereinbrechen. Des einen Freud des anderen Leid. Denn was unsere Spamordner und Papierkörbe unter der puren Last ächzen lässt, entpuppt sich in der Vorweihnachtszeit für die meisten Onlineshop-Betreiber umso mehr als regelrechte Goldgrube.

Newslettercheck - Pixxelpassion, Webdesign aus Leipzig

Und auch ich habe mich hinreissen lassen und bastele gerade fleissig an einem Weihnachts-Newsletter für Pixxelpassion. Und genau an diesem Prozess möchte ich euch gern teilhaben lassen und zusammen erörtern, auf was es alles dabei ankommt. Wenn euch also beim Lesen Dinge auffallen und einfallen, schreibt mir einfach

Da sich über das Thema generell mehrere dicke Bände schreiben lassen, möchte ich dies kurz und präzise in drei Teile aufgliedern und in regelmäßigen Abständen weitere Artikel dazu posten. Praktisch eine mehrteilige Last-Minute-Anleitung und Checkliste für euren kommenden Weihnachtsnewsletter:

  • Teil I: Newsletter-Coding: Alles über den korrekten Aufbau, Markup und Styles von Newslettern um Darstellungsfehler zu vermeiden
  • Teil II: Newsletter-Design: Fragen rund um das Design von Newslettern. Aufbau, optische Gliederung, Key-Visuals
  • Teil III: Newsletter-Marketing: Alles zum Thema Kundenansprache, Usertracking und Auswertungsverfahren

Den ersten Teil könnt ihr nun im Folgenden lesen. Die weiteren zwei Teile werden nicht minder interressant und folgen die nächsten Tage, versprochen! PS.: Also speichert euch am besten diesen Blog in euren Favs und im Gedächtnis um nichts zu verpassen.

Part I: Do’s and Dont’s beim Newsletter Coding

Fangen wir heute mit Teil I an: der technischen Seite bei der Erstellung eines Newsletters! Dafür benötigen wir grundlegend zwei Dinge: zum einen ordentlich Zeit, zum anderen das Bewusstsein, dass Newsletter- und Webdesign zwei grundlegend andere Sichtweisen auf den Quellcode erfordern.
Das liegt größtenteils daran, dass das Angebot an E-Mail-Readern mittlerweile unüberschaubar hoch ist. Und während so manch moderner Webmail-Provider wie Google Mail fast alle gängigen CSS-Standards problemlos darstellt, hinken beispielsweise Outlook und Co. noch gnadenlos hinterher. Da wir jedoch nicht wissen, welchen E-Mail-Reader unsere Kundschaft letztendlich nutzt, zählt im Endeffekt der kleinste gemeinsame Nenner um euren Weihnachts-Newsletter überall korrekt darzustellen.


Daraus ergeben sich folgende essentielle Regeln für euer Grundlayout:

  • Rückbesinnung auf Tabellenlayouts: Im Webdesign normalerweise verpöhnt, sind solide Tabellenlayouts in Newslettern definitiv den gängigen Layouts aus Div-Containern vorzuziehen. Tabellen sind rasterbasiert, grundsolide und lassen weniger Spielraum für Fehleranfälligkeiten bei älteren Mailern. Alle “table-Tags” werden in der Regel korrekt interpretiert (table, thead, tbody, tfoot, tr, td). Tabellen sollten das Grundgerüst und den Großteil eures Newsletter-Layoutes ausmachen. “Divs” und “spans” am besten nur wo nötig einsetzen.
  • Inline-CSS benutzen: Anstatt mit externen CSS zu arbeiten oder eure Stylesheets im “head-Bereich” eures Newsletters zu definieren, solltet ihr lieber den Elementen direkt die Styles zuweisen, wie Hintergund, Schriftgrößen und -farbe. Dies funktioniert weitesgehend mit allen gängigen HTML-Elementen wie div, span, p etc.
  • CSS-Shorttags vermeiden: Klar ist es einfacher, eure gemeinsamen CSS-Styles zu bündeln. Aber gerade in Newsletterlayouts solltet ihr jedes Style einzeln aufschreiben. So würde ich euch raten den Style “font: 12px arial bold;” lieber in “font-size: 12px; font-family: arial; font-weight: bold;” aufzuschlüsseln. Weniger Fehleranfälligkeit!
  • absolute Pfade verwenden: Nutzt bei allen Bildern sowie allen PDF’s und Links in eurem Weihnachtsnewsletter stets absolute Pfade.
  • verwendetes Material langfristig speichern: Sollte sich eigentlich von selbst verstehen: alle Bilder und sonstige Materialien, die ihr für den Newsletter benutzt oder auf die ihr verlinkt sollten langfristig in einen separaten Ornder gespeichert werden. Oftmals werden Newsletter auch von euren Kunden archiviert und teils Wochen oder gar Monate später noch gelesen. Wäre doch schade, wenn dann nur ein nacktes HTML-Gerüst erscheint, nicht wahr?!

Wie schon gesagt: für das Newsletterdesign gelten weitesgehend andere Regeln als beim Coden einer normaler Website. Beachtet ihr obige allgemeine Tipps, wird das Grundlayout eures Weihnachts-Newsletters schon auf recht soliden Füßen stehen. Vergesst nicht öfter in verschiedenen Mailprogrammen (Outlook, Thunderbird, Lotus Notes) und den populärsten Webmailern (Google, AOL, Hotmail, Web.de,…) zu testen.

Markup genau unter der Lupe

Nachdem ihr nun ein Basis-Layout stehen habt, gehen wir nun ins Detail:

  • Table-Tags vor Stylesheets: Wenn ihr euer Tabellenkonstrukt stylen wollt, gebt immer table-Tags den Vorrang vor CSS. Dies verringert Kompatibilitätsprobleme gerade bei älteren E-Mail-Clients. Ein td border=”0″ cellpadding=”5px” ist also generell immer einem td style=”border:0px; padding:5px” vorzuziehen.
  • Padding vor Margin: Insbesondere fällt dies bei der Positionierung von Elementen mittels “padding” und “margin” auf. Nutzt am besten die “cellpadding”-Deklaration um Inhalte von den Rändern der Tabellenzelle wegzurücken.
  • Ausnahme Rahmen: Eine Ausnahme, die mir bis jetzt aufgefallen ist sind die Rahmen. Wenn GoogleMail diese ignorieren sollte, ist tatsächlich ein div style=”border-width:1px;” einem td border=”1″ vorzuziehen. Platziert dazu einfach einen div-Container in die Tabellenzelle und weist ihm den Rahmen zu.
  • Hintergrundgrafiken direkt in Tabelle einbinden: Gerade Outlook 2007 hat bei mir als CSS-eingebundene Hintergrundgrafiken strikt verweigert. Abhilfe verschafft ihr, indem ihr die Grafik direkt der Tabelle bzw. Tabellenzelle zuweist oder über den image-Tag einfügt.
  • Grafikattribute immer definieren: für alle direkt eingebundenen Grafiken gilt: Die Angabe von height, width und alt-Attributen verringert die Wahrscheinlichkeit auf Darstellungsfehler. Auffällig zum Beispiel in GoogleMail. Desweiteren könnt ihr vorbeugen, dass das Layout vor den Augen eurer Kunden zerfällt, wenn der E-Mail-Reader die Anzeige von Grafiken deaktiviert hat.
  • Span, das multifunktionale Tag: Wo Tabellenstyles an ihre Grenzen kommen sind spans das ideale Mittel um inline-Elemente zu stylen. Beispielsweise um Text eine Farbe zuzuweisen, eine Schriftgröße zu definieren – ja sogar zum positionieren.
  • Verschobene Grafiken korrekt platzieren: Es kann vorkommen, dass Grafiken am unteren Ende einer Tabellenzelle ein wenig versetzt erscheinen. Probiert in dem Fall einfach mal, den schliessenden td-Tag auf die gleiche Zeile wie den image-Tag zu setzen. In vielen Fällen hat dieser einfache Kniff wahre Wunder bewirkt.
  • Links stets in neuem Fenster öffnen: Gerade wenn ihr in eurer Weihnachtsmail viele Links verwendet solltet ihr darauf achten target=_blank zu verwenden. Die Nutzer von Webmailern werden es euch danken, wenn der Klick auf einen Link ein neues Fenster öffnet und die eigentliche Mail zum weiterlesen erhalten bleibt.
  • Links stylen: Habt ihr innerhalb eines textgefüllten p-Tags einen Link, den ihr farblich hervorheben wollt, probiert mal folgende Vorgehensweise: Definiert die Schriftfarbe für den gesamten Text bereits im umschliessenden td-Tag. Danach färbt ihr den a tag individuell ein um den Link andersfarbig hervorzuheben. Dies funktioniert natürlich auch mit anderen Font-Styles wie Schriftgröße, Text-Decoration, …
  • 1×1 Pixelgrafiken vermeiden: Obwohl gerade in Tabellenlayouts durchsichtige Platzhaltergrafiken von 1Pixel Größe gerne angewandt werden um die Tabellenstruktur zu erhalten, solltet ihr ein eurem Newsletter darauf verzichten. Solche Grafiken nutzen nämlich auch Spammer um zu prüfen, ob ihre Mails gelesen werden. Somit steigt die Wahrscheinlichkeit, dass euer Weihnachtsnewsletter nur im Spamordner eurer Kunden landet.
  • Eigenheiten von GoogleMail: Obwohl einer der moderneren Webmailer, interpretierte GoogleMail meinen Newsletter manchmal doch recht eigenwillig. Prüft deswegen vorallem eure Font-Styles in den td, h1, h2, p und a Tags auf Richtigkeit. In manchen seltenen Einzelfällen ist es auch anzuraten, der allumschliessenden Layout-Tabelle ein padding von 10px zu geben. Dies verhindert, das lästige Beschneiden mancher E-Mail am Rand. Aber testet einfach mal selbst in eurem GoogleMail-Reader und entscheidet je nach Bedarf.

Und wo wir gerade beim Testen sind: vergesst nicht, regelmäßig euren Newsletter zu prüfen. Wird er im Firefox und Internet-Explorer richtig dargestellt, könnt ihr zuversichtlich sein dass allenfalls kleinere Anzeigefehler bei den meisten Webmailern wie Yahoo, GMX, GoogleMail etc. auftreten. Natürlich solltet ihr auch diesen nachgehen. Doch mit obigen Tipps seid ihr dafür schonmal gut gewappnet. Habt ihr gerade kein älteres Outlook zur Hand, prüft euren Weihnachtsnewsletter doch einfach mal im Internet Explorer 6. Die Darstellungsroutinen sind dort ähnlich.

Sicherlich habt ihr auch schon Erfahrung mit den teils wiederspenstigen Mailsystemen eurer Kunden gemacht. Vielleicht habt ihr auch noch Tipps und Kniffe um diese Liste zu ergänzen. Ich freue mich dazu auf eure Kommentare!

Nützliche Helferlein

Abschliessend möchte ich euch zum Thema noch zwei Newslettertools ans Herz legen, welche ich sehr gelungen finde:

  • Mailchimp: Breitgefächerte Newsletterfunktionen, Tracking und Asuwertungstools, große Palette an Newsletter-Vorlagen, viele Schnittstellen zu bekannten sozialen Netzwerken, Onlineshops, Google Analytics sowie WordPress…und das Beste: für bis zu 1000 Subscribers zahlt ihr nichts. Genau das richtige um den Dienst mal auf Herz und Nieren zu prüfen.
  • Newsletter-Plugin für Worpress: Speziell für WordPress gibt es auch noch ein Plug-In, welches ich oft einsetze und zufrieden bin. Es enthält alles wichtige: Subscribing mit einfachen oder Double Opt-In, bequem verwaltbare Subscriber-Liste, Import/Exportfunktionen sowie einen umfangreichen Newsletterbaukasten mit HTML-Editor. Ihr könnt sogar eure neuesten Blog-Artikel als regelmäßiges Update automatisch an eure Kunden senden. Dieses Plugin ist grundlegend gratis – lediglich die optionalen Tracking- und Auswertungstools kosten einen kleinen Obolus.

Dies sind die Werkzeuge, welche ich momentan einsetze. Gerne möchte ich diese Liste und meinen Horizont noch erweitern. Wenn ihr also was empfehlen könnt, dann schreibt mir ruhig:).

Mit diesem ersten Teil hoffe ich, euch einen Einblick in den korrekten Newsletteraufbau gegeben zu haben und möchte sogleich mit einem Ausblick auf die weiteren Artikel der Serie hinweisen. Denn im nächsten Teil geht es ganz um das Design und den grundlegenden, optischen Aufbau eines Newsletters. Optimale Strukturierung, gezielte Userführung sowie den Einsatz von Eye-catchern – natürlich garniert mit eindrucksvollen Beispielen. Den Abschluss bildet dann ein Artikel rund um das Marketing, die Kundenansprache, das Tracking und die abschliessende Auswertung eurer Newsletterkampagne – mit vielen nützlichen Tools. Also bleibt dabei, wenn es euch gefallen hat.

Der Google-Buzz Nutzer: Pionier oder Versuchskaninchen?!

Sonntag, 21. Februar 2010

Es ist keine zwei, drei Wochen her als ich noch mit einem komfortablen G-Mail-Account geliebäugelt habe: Mails per Tags verwalten, bequeme Suchfunktionen, Konversationslog und dies alles wunderschön eingebettet in das umfangreiche Google Sortiment, von dem ich sowieso schon mehr als zwei Drittel (Analytics, Webmastertools, Wave, Adsense, Adwords, Text und Tabellen…) täglich nutze.

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Pixxelpassion-Blog ist geboren

Mittwoch, 17. Februar 2010

Es ist… es ist… ein kleiner Blog! Pixxelpassion ist geboren. Wir sind Stolz auf unseren Zuwachs: gerade noch ganz frisch abgenabelt von www.pixxelpassion.de lässt er schon sein erstes Gebrabbel verlauten – und wenn dies erstmal nur ein noch etwas dezentes ‘Hallo’ an die Bloggergemeinde und all die Pixelartisten da draussen ist. Der Anfang ist gemacht und weitere Worte und Sätze folgen in den nächsten Tagen.

Pixxelpassion Geburtsurkunde - Pixxelpassion, Webdesign aus LeipzigUnd da die Leidenschaft und der Spieltrieb für Pixel dem Kleinen praktisch bereits in die Wiege gelegt wurde, könnt ihr mit einigen interessanten und kreativen Beiträgen zum Thema Webdesign, Corporate Design, Editorial Design, Online-Marketing und SEO im Laufe seiner Entwicklung rechnen.

Okay, Gewicht (34KByte) und Größe (1356 Pixel) unseres ‘Frischlings’ lassen im Moment noch etwas zu wünschen übrig – aber bei den Fütterungsprozess könnt ihr ja selbst mit kleinen Kommentar-Happen und bekömmlichen Feed-Brei für Sättigung und gesundes Wachstum sorgen. Die fürsorgliche Steigerung des allgemeinen Wohlbefindens und der Behaglichkeit durch ein gezwitschertes Gute-Nacht-Lied ist natürlich auch gerne gesehen.

Wir würden es begrüssen, wenn ihr die Entwicklung unseres kleinen Zuwachses etwas verfolgt und mitgestaltet – und euch natürlich als Gegenleistung in den nächsten Wochen an seinen Beiträgen erfreuen könnt. U7GMJH4HCH2G