5. Report – So nutzt du Google Adsense Responsive Ads effektiv in Worpdress (NSC 2014)

Publiziert am by & filed under Adsense, Affiliate, Marketing, Nischenseiten.

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Es geht an die Monetarisierung. Google Adsense hat seit einiger Zeit Responsive Ads im Programm, welche in Anbetracht von 10% Besuchern über mobilefähige Geräte wie Smartphones und Tablets genau rechtzeitig kommen. Ich teste den Einbau, die Effektivität und Klickraten anhand meiner aktuellen Nischenwebsite.

Als Monetarisierungsmöglichkeit für www.küchenstühle-kaufen.de habe ich mich neben Affiliateprogrammen zu allererst für Google Adsense entschieden. Da ich auf ein stark modifiziertes Responsive Theme setze, basierend auf WordPress TwentyTwelve, hat mich beim Testen auf mobilen Geräten schon immer gestört, dass die Adsense Banner als einzige starr und unbeweglich aus dem Theme herausragten. In Anbetracht der ca. 10% Besucher Mobile Besucher laut Google Analytics, juckte es mich da schon in den Fingern.

Adsense Responsive Anzeigen Anlegen

Zum Glück bietet Adsense seit einiger Zeit Responsive-Banner an, die ich jetzt im Rahmen meiner Nischenwebsite zum ersten mal teste.

Die Einrichtung ist kinderleicht: Wie bei allen bisherigen Anzeigen gehe ich im Adsense auf “Meine Anzeigen” und erstelle einen neuen Anzeigenblock. An der Stelle, an der ich mich bisher schon für eine Größe entscheiden musste, wähle ich jetzt “Responsive Anzeigenblock BETA”.

Anmerk.: Obwohl die Anzeigen als Beta deklariert sind, habe ich im Testzeitraum keinerlei Probleme entdeckt. Wie die sonstigen Applikationen in den Google Beta-Labs, funktionieren auch die Responsive Anzeigen erstaunlich gut.

Wie auch die normalen Anzeigentypen, liefert Adsense seine Responsive Anzeigen sowohl synchron als auch asynchron aus. Das letztere ist nach wie vor besser, da der Javascript-Code durch paralleles Laden keine weitern Elemente in dieser Zeit blockiert.

Einbauen von Responsive Anzeigen in WordPress

Zum Einbauen in meinen WordPress Blog nutze ich das Plugin Simple Ads Manager. Hier kann ich unter Ads Places kinderleicht meine, von Google Adsense erzeugten Code-Snippets eintragen:

Content Inline


<script async src="//pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js"></script>
<!-- PixxelpassionBlog Content -->
<ins class="adsbygoogle"
     style="display:block"
     data-ad-client="ca-pub-xxxxxxxxxxxxx"
     data-ad-slot="xxxxxxxxxxxxx"
     data-ad-format="horizontal"></ins>
<script>
(adsbygoogle = window.adsbygoogle || []).push({});
</script>

Dieses Werbeblock nutze ich für eine schmale Google Adsense Anzeige innerhalb meines Contents. Mit dem data-ad-format=”horizontal” sage ich Google, dass ich eher ein waagerechtes Format bevorzuge. Alternativ ginge auch “vertical” und “auto”. Da mein Contentbereich standardmäßig 620 Pixel breit ist, liefert Google wie erwartet eine entsprechenden flachen Banner aus. Ähnlich wie den typischen 486×60 Banner, bloß halt dynamisch in der Breite.

Content Square

Einen zweiten Code lass ich mir für die Square-Banner am Anfang eines jeden Artikels erstellen. Hier gebe ich jedoch kein Format vor. Sondern beschränke die Größe durch CSS-Angaben und MediaQueries (Mobile First).


<style>
.content { width: 125px; height: 125px; }
@media(min-width: 500px) { .pixxelpassionblog-content { width: 300px; height: 250px; } }
</style>
<script async src="//pagead2.googlesyndication.com/pagead/js/adsbygoogle.js"></script>
<!-- PixxelpassionBlog Content -->
<ins class="adsbygoogle content"
     style="display:inline-block"
     data-ad-client="ca-pub-xxxxxxxxxxxxx"
     data-ad-slot="xxxxxxxxxxxxx"></ins>
<script>
(adsbygoogle = window.adsbygoogle || []).push({});
</script>

Wie im Code oben ersichtlich ist der Standard-Werbeblock 125px x 125px groß. Also eine ideale Größe für die Darstellung auf kleinen Endgeräten wie Smartphone oder Phablets. Bei einer Displaygröße ab 500 Pixel soll der Werbeblock dagegen in einer größeren Variante dargestellt werden.

Über Shortcodes lasen sich nun die Werbeblöcke manuell in die Artikel einsetzen. Ich verzichte hier bewusst auf die Auto-Injektion vom Simple Ads Manager, da ich gerne Kontrolle über die Positionierung meiner Werbung behalten möchte. Meist beginnen meine Artikel mit einem großen Content Square, linksbündig zum Einleitungstext und enden mit einem Content inline. Das entspricht auch der gängigen Adsense Empfehlung – mit Werbung am Anfang und am Ende des Artikels. Bei längeren Posts darf auch gerne nochmal ein Werbeblock in der Mitte stehen.

Erste Erfahrungen mit Google Adsense Responsive Anzeigen

Nach nun ein paar Wochen testen kann ich folgendes konstatieren: Im Vergleich mit den herkömmlichen Banner schlagen sich die Klickzahlen vergleichbar gut. Auch das Contentangebot seitens Adsense für Responsive Banner ist zumindest ausreichend groß, um in meiner doch schon speziellen Nische wie zum Beispiel Klappstühle oder Stapelstühle meist themenrelevante Ergebnisse zu liefern. Soweit so gut.

Einzig und allein bei Bildanzeigen habe ich das Gefühl, dass es weniger passenden Ad-Content gibt. Zumindest stoße ich hier öfter auf unpassende Bilder als bei vergleichbaren Seiten mit festen Anzeigenformat. Da ich größtenteils auf Textanzeigen setze, stört mich das aber nicht weiter.

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Mit der Darstellung, den Größen auf verschiedenen Endgeräten und die Passgenauigkeit der Werbung auf verfügbare Werbefläche gab es während de Tests keinerlei Probleme. Weder bei dynamischer Skalierung, noch bei der Nutzung von festgelegten Breakpoints via Media-Queries. Alles wurde pixelgenau eingepasst – und für konkreter Ansprüche lassen sich via CSS Größen exakt definieren.

Die ersten paar täglichen Cent sprudeln schon…

Fazit: Adsense liefert mit den Responsive Anzeigen endlich ein neues und flexibles Anzeigenformat, welches zwar den Beta Status trägt, jedoch eine vollwertige Alternative zu den starren Anzeigeblöcken darstellt. Gerade bei flexiblen Themes und in Anbetracht der verstärkten Mobile-Nutzung sollten Websitebetreiber zumindest schon mal für alle neuen und zukünftigen Websites auf diesen Zug aufspringen.

Die obligatorische Zwischenbilanz

Im Rahmen der Nischenseiten-Challenge 2014 hat mich dieser Einbau fast gar keine Zeit gekostet. Da war die Anfrage bei Partnern und Recherche über Affiliate-Netzwerke schon intensiver – wenn auch noch ohne Erfolg.

Google Responsive Adsense Ads:
0,5 Stunden | 0EUR

Akquise Affiliates:
2 Stunden | 0EUR

Insgesamt:
2,5 Stunden | 0EUR

Einnahmen über Google Adsense:
3,65 EUR

 

Im nächsten Report beschäftige ich mich mit meiner Backlinkstrategie, die ich parallel zu der Monetarisierung aufgezogen habe und gebe Einblicke, welche Kanäle und Aufbautaktiken ich anwende. Über Kommentare jeder Art freue ich mich natürlich.

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10 Kommentare zu “5. Report – So nutzt du Google Adsense Responsive Ads effektiv in Worpdress (NSC 2014)”

  1. Riesenpush bei Google + Leitfaden und Tests der neuen Adsense Responsive Ads für eure Nischenwebsite › Nischenseiten-Guide

    […] Nun geht es langsam ans Eingemachte. Die Nischenseiten-Challenge geht mit großen Schritten auf die Zielgerade zu und mein Nischenseiten-Beitrag zum Thema Küchenstühle rückt in Google stetig weiter nach vorne. Dies ist zum einen durch kontinuierliche Onpage-Optimierung wie auch ein paar Backlinks zu erklären. Freilich: von den großen Einnahmen bin ich genauso weit noch entfernt wie alle anderen. Aber ein paar Cent wirft Adsense schon ab. Wie ich die neuen Responsive Ads von Adsense einbaue, optimal nutze und wie sie sich gegenüber den herkömmlichen Bannern schlagen, erkläre ich in meinem heutigen Report. […]

  2. Felix

    Hey,

    könntest Du mir nochmal das Plugin für den integrierten Amazon Shop nennen? Zudem wäre es bei deiner Nischenseiten schöner, wenn man runterscrollt, dass der Hintergrund an der gleichen Position bleibt & der Content scrollt. In etwa sowie ich das auf meiner Seite (http://kinder-roller.info) gemacht habe. Hoffe Du weißt, was ich meine :)

  3. Chris Donner

    Klar Felix, das Plugin heisst Amaniche. Im nächsten Blogbeitrag werde ich es auf Wunsch einiger Interessenten nochmal genauer vorstellen. Gerade auch in Zusammenhang mit dem nahtlosen Einbau und dem Zusammenspiel mit dem Theme. Als Hintergrund meinst du sicherlich den grauen Verlauf bei mir, oder?

    Gruss, Chris

  4. Felix

    Jop, wie man hier (http://puu.sh/8Nhgx.png) sieht, fängt der Hintergrund wieder von vorne an. Du kannst den Hintergrund ja fix machen und den Content scrollbar (sollte nicht lange dauern). Und ich habe vllt. noch einen Bug in Deinem Blog gefunden (http://puu.sh/8Nhjw.png) ich sehe nur 2 Kommentare :3

  5. Chris Donner

    Das mit dem Hintergrund werde ich abändern. Das mit den Kommentaren liegt daran, dass in meiner Commentliste der eine Pingback nicht angezeigt wird. Ich schau da auch nochmal. Danke auf jeden Fall für die Info :)

  6. Florian

    Hallo Chris,

    interessante Geschichte. Das Design deiner Seite gefällt mir wirklich sehr gut. Ich nutze auch sehr gerne Adsense, da dort mit ein paar Besuchern und einer guten CTR doch schon ein paar Euro gemacht werden können.

    Ich nutze persönlich das WP Plugin “Google Publisher Plugin”. Natürlich ist das noch in der Version 0.1.0, aber ich die Einbindung ist einfach kinderleicht und es erfüllt seinen Zweck. Das das Plugin von Google selber kommt, denke ich das es zukünftig auch immer auf dem neuesten Stand sein wird.

    Grüße
    Florian

  7. Chris Donner

    Hey Florian,

    Das Google Publisher Plugin hat natürlich den unschätzbaren Vorteil von Google selbst gepublished und gepflegt zu werden. Ich werde es mir auch mal anschauen. Bei dem Simple-Ad Manager finde ich dagegen vorteilhaft, dass ich auch Bannerkampagnen anderer Affiliates in die Rotation einbinden kann. Man weiß ja nie, welche Partnerschaften noch anstehen.

    Gruss, Chris

  8. Silvio Marter

    Moinsen Chris,
    class=”adsbygoogle content” + CSS … die entscheidende Zeile für mich.
    Habe ewig gefummelt, um die Styles alle ins CSS zu bekommen. Die Homepage ist Uraltprojekt. Bin momentan an der Technik meiner eigenen Page beschäftigt, um diese alte Page dann im September zu überarbeiten.
    Gruß Silvio

  9. Chris Donner

    Freut mich, dass ich dir helfen konnte. Responsive Ads sind erstmal etwas Neuland, lohnen sich aber perspektivisch auf jeden Fall. Die Mobile Nutzergruppe wächst ja stetig.

    Gruss, Chris

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