10 Tipps um deine Einnahmen über Amazon-Affiliate zu vervielfachen

Publiziert am by & filed under Affiliate, Marketing, Nischenseiten.

Anhand meiner Nischenseite möchte ich euch meine Erfahrungen der letzten Wochen schildern, was Monetarisierung mit Amazon-Partnernet betrifft. Natürlich ist da das Ende der Fahnenstange noch nicht erreicht, jedoch konnte ich mit Try&Error noch Stück für Stück ein paar Klicks mehr herauskitzeln.

Im Folgenden nun ein paar Regeln und persönliche Erkenntnisse um die Conversion von der eigenen Website zu Amazon zu optimieren.

1. Schnelle Konvertierung anstreben

[sam id=“1″ codes=“true“] Mit meiner Nischenwebsite habe ich bislang durch das Produkttool Amaniche einige Produkte von Amazon als Detailseiten angelegt. Für einen normalen Onlineshop ist es auch richtig von einer Übersichtsseite auf die jeweilige Detailseite des Produktes zu verweisen. In meinem Fall mit straffer Conversion im Blick ist es jedoch nur ein Klick zuviel. Ich habe fast alle Produkte, die ich auf den Seiten und in den Tests vorstelle direkt mit dem jeweiligen Angebot auf Amazon verlinkt und lasse die Detailseite weg. Lediglich an ein paar wenigen Stellen kann Google diese noch erreichen. Damit sichere ich, das sie im Index bleiben.

Generell ist es zielführend die User auf direktem Wege ohne Zwischenseiten zu Amazon zu führen. Selbst wenn das Produkt nicht das richtige sein sollte: sind die Interessenten erst einmal auf Amazon, gelangen sie durch die wesentlich bessere Recommendation-Engine viel schneller zu ähnlichen Produkten oder stocken ihren Warenkorb mit ergänzenden Artikeln auf. Diese ausgeklügelte Produktempfehlung kann man im eigenen Onlineshop schelcht auf gleichen Niveau nachbilden. Alleine schon weil Amazon in Sachen Sortimentvielfalt und jahrelangem Kunden-KnowHow die besseren Karten ausspielen kann. Durch den 24h-Lifetime-Cookie erhaltet ihr auch Provision für andere oder später gekaufte Produkte.

2. Produkttests performen gut

Angefangen habe ich damals mit der bloßen Auflistung der Küchenstühle auf meiner Seite. Viel besser sind jedoch detaillierte Produkttests darüber. Zum einen, weil sie Kontext und Bezug zum Produkt selber schaffen. Zum anderen weil sich Kunde nach einer ehrlichen Beratung auch viel motivierter ist, das Produkt direkt zu bestellen.

Hier liegt das Hauptaugenmerk auf „ehrlich“. Denn wirklich getestete Produkte mit klaren Pro und Kontras schaffen vertrauen. Da dürfen gerne auch mal einige Produkte verissen werden. Auch wenn das auf dem ersten Blick der Conversion nicht dienlich zu sein scheint: es schafft Vertrauen und den Eindruck eines objektiven Testes anstatt eines Werbetextes.

Es versteht sich von selbst, dass in einen Produkttest aussagekräftige Bilder und auf jeden Fall am Ende ein auffälliger Button zum Produkt selbst gehört (siehe Punkt 7).

3. Amazon-Produkte oft und direkt im Content verlinken

Ein paar weitere Conversion-Prozent bringt es, die Produkte oder ihre Merkmale oft mit den entsprechenden Amazon-Angeboten zu verlinken. Gerade bei einem längeren Produkttest ist es nützlich öfter mal innerhalb des Textes eine Direktverlinkung zum Angebot zu setzen. das kann pro 500 Wörtern ruhig 2-3 mal erfolgen. Ist euer Interessent an einer Stelle im Text überzeugt, so hat er direkt eine Möglichkeit zum Kauf zu gehen, ohne erst den Produktlink am Anfang oder Ende des Textes mühsam suchen zu müssen.

Tipp: Auch manche Worte wie „Küchenhocker“ habe ich mit den entsprechenden Kategorien auf Amazon verlinkt. Genauso wie in den Produkttests angesprochene Zusatzprodukte wie Sitzkissen. Wichtig ist nur, dass der Interessent bei Amazon möglichst exakt das präsentiert bekommt, was ihn mit dem Link versprochen wird.

4. Produktbilder verlinken

Produktbilder von Amazon sind verwendbar wenn sie im Zusammenhang mit dem Angebot dort stehen. Mit dieser Regel liegt es natürlich nahe, dass ihr gleich alle Produktbilder eurer Nischen-Website mit dem entsprechenden Angebot verlinkt. So gehen euch wertvolle Klicks nicht verloren.

Dazu gibt es im Amazon Partnernet-Portal oder aber über PlugIns genügen Möglichkeiten, sodass ihr die Links nicht händisch anlegen müsst.

5. Klare Produktbewertungen

Ausführliche Produkttexte sind gut für wirklich Interessierte User und natürlich als Unique-Content für Google. Jedoch werdet ihr auch genügend Besucher haben, welche sich schnell einen Überblick verschaffen wollen.

Hier eignen sich kurze Produktbewertungen sehr gut. Die einfachste Variante davon ist ein Star-Rating Syste. So lassen sich Produkte schnell untereinander vergleichen und für den Kunden nachvollziehbar Top-Rated Produkte ableiten.

Peer Wandinger ist noch einen Schritt weiter gegangen und hat nutzt auf seiner Nischenwebsite ein Review Plugin. Hier werden klare Pro und Kontras stichpunktartig aufgezeigt und dem Kunden ein übersichtliches Score-Bewertungssystem angeboten. Das Non-Plus-Ultra um alles schnell zu erfassen.

Das eignet sich natürlich vor allem für technische Produkte, die man so super bewerten kann. Da man Küchenstühle auch zum Großteil nach dem Aussehen und eigenen Geschmack beurteilt statt nach objektiven Testkriterien, werde ich mir die Sinnhaftigkeit für meine Nische noch überlegen.

6. Vergleichstabellen

Wo wir schon einmal bei guten und schnell erfassbaren Produktvergleichen sind. Vergleichstabellen wirken wunder. Nicht nur bei Strom, Versicherungen und Handytarifen. Einfach mal ein halbes Dutzend ausgewählte oder zum aktuellen Produkt ähnliche Angebote nebeneinander stellen. Das schafft sofort Klarheit für den Kunden und unter Umständen eine schnellere Kaufentscheidung.

Tipp: Es muss ja auch nicht zwingend auf einen einzelnen Sieger beim Vergleich hinauslaufen. Viel mehr lassen sich aus solchen Gegenüberstellungen auch clever Luxusvarianten, Preis-Leistungssieger, Schnäppchen und ähnliches ableiten. Somit deckt ihr gleich viele Erwartungen der Kunden ab.

7. Gewohnte „Jetzt Kaufen“ Buttons nutzen

Pixxelpassion, frisches Webdesign aus LeipzigWerbung

Es versteht sich von selbst, dass ihr bebilderte Produkttests mit den gewohnten Amazon „Jetzt kaufen Button“ verseht. So weiß der Kunde dass sich hinter dem Link ein Verkaufsangebot befindet und er zu Amazon weitergeleitet wird. In diesem Fall ist es verkaufsfördernd, weil Amazon bei den Usern ein riesiges Vertrauen genießt und fast jeder bereits ein Konto dort hat. Ein schneller Produkteinkauf ist somit also möglich und freut eure Besucher und natürlich eure Provisionslisten.

Tipp: Hier empfiehlt es sich auf auffällige Buttons zurückzugreifen. Im besten Fall die typischen Amazon-Buttons, denn die sind die Nutzer bereits gewohnt.

8. Randprodukte und kleinere Artikel nicht vernachlässigen

Wie unter Punkt 3 bereits angedeutet, ist es ratsam aus ergänzende Produkte, Zusatzartikel oder Angebote im Kleinpreissegment anzubieten. Hier macht’s die Menge. Denn Amazon staffelt seine Provisionen. Je mehr ihr verkauft, desto mehr Prozente gibt es.

Das gute an der Sache: überschreitet ihr eine bestimmte Mengengrenze, erhaltet ihr für alle in dem Monat verkauften Produkte die höhere Provision. Setzt also bei günstigen Angeboten auf die Menge, die euch das Prozente nach oben treiben – aber lasst sie auf jeden Fall nicht links liegen.

9. Bestseller- Neuheiten und Schnäppchenlisten

Rundet euer Produktangebot sinnvoll ab. Manche Besucher sind nicht gezielt auf der Suche nach einem bestimmten Produkt sondern lassen sich unter bestimmten Umständen zu einem Initiativkauf hinreissen. Hier lohnen sich Beststellerlisten: einfach die 10 Top Produkte aus den jeweiligen Kategorien übersichtlich auflisten und qualitätsbewusste Kunden bekommen sofort die Creme de la Creme auf dem Silbertablett serviert. Neugierige und Early-Adopter interessieren sich eher für Neuheitenlisten, während Sparfüchse wohl wahrscheinlich auf die Schnäppchenliste klicken.

Hier könnt ihr verschiedenen Wünsche und Erwartungen gleichermaßen abdecken und schafft für eure Besucher sinnvollen Mehrwert.

10. Multiple Tracking ID’s

Für die Entwicklung und Überprüfung eurer Amazon-Strategie braucht ihr natürlich auch klare Fakten. Um die Auswirkung einzelner Maßnahmen dezidiert beobachten zu können ist es sinnvoll, sich vorher einen Trackingplan zu machen. Im Amazon Partnernet könnt ihr bis zu 100 Tracking ID’s anlegen. Nutzt das und lasst euch für verschiedene Kanäle und Produktlinks auch verschiedene Auswertungen geben.

Tipp: Wenn ihr sehen wollt, wie diese Amazon-Ratschläge in der Praxis aussehen, schaut euch doch mal meine Affiliate-Nischenwebseiten zum Thema Werkzeuge an: https://holzspalter-tests.de/ oder https://tischkreissaege-tests.de/.

[sam id=“3″ codes=“true“]

9 Kommentare zu “10 Tipps um deine Einnahmen über Amazon-Affiliate zu vervielfachen”

  1. Amazon Conversions optimieren › Nischenseiten-Guide

    […] Dazu habe ich einzeln verschiedene Dinge getestet und die Auswirkungen die Tage später geprüft. Herausgekommen ist ein ganz schön umfangreicher 10 Schritte-Guide, wie man schnell und einfach selbst seine Seite Amazon-tauglich optimieren kann und somit die Einnahmen signifikant steigert. Hier geht’s zu den 10 Tipps. […]

  2. Felix

    Könntest Du mir deine Einstellungen von MyStickymenue verraten?

  3. Chris Donner

    Klar:

    – Class ist die Klasse deines Menüs (in der die Liste liegt).
    – Z-Index: 1000000
    – Background-Color: #fff
    – Opacity: 100
    – Transition Time: 0.3
    – Disable at: 359 Pixels
    – Make visible at: 280px

    Ich hoffe, das hilft dir weiter.

    Gruss, Chris

  4. Marco

    Hallo, wirklich toller Artikel der mir bei meiner mometanen Nischenseite weiterhilft.

    Auf der Startseite deiner Küchenstühle-Seite, hast du ja Amazon-Produkte eingefügt. Hast du das mittels einem Plugin gemacht und wenn ja kannst du mir bitte sagen welches du verwendest?

    Das wäre wirklich nett 🙂

  5. Harald

    Hallo,

    sehr interessanter Artikel! Ich habe einige Dinge wiedergefunden, die ich bei meiner Seite schon umgesetzt habe. Allerdings gab es auch Punkte, die ich noch verbessern kann. Danke dafür!

    Grüße

  6. Florian

    Hallo Chris,

    schöne Seite! Allerdings erhoffe ich mir wieder neue interessante Artikel von dir. Die bisherigen waren immer 1a. Davon würde ich gerne mehr lesen.

    Außerdem hoffe ich, dass du bei der Nischenseitenchallenge 2015 auch wieder dabei sein wirst.

    Grüße
    Florian

  7. Dirk

    interessant wäre auch noch die verwendung von tablepress. das plugin nutzt du doch für die vergleiche oder? ich habe bisher noch nirgends gute vorlagen dafür gefunden oder anleitungen. Ich habe mich jetzt sehr mühsam da reingearbeitet aber meine Tabellen sehen noch nicht so schick aus wie deine… Mit einer umfangreichen Artikelserie zu dem thema mit einigen Template downloads (man kann ja tablepress tabellen exportieren) würdest du garantiert einzigartigen Content erschaffen. Nur mal so als Anregung 😉 und da du das ja schon alles durch hast, dürfte der Aufwand überschaubar sein. Schreib mir doch auch gerne eine E-Mail. Viele Grüße

  8. Marvin

    Danke für die vielen Tipps =) ich werde versuchen jeden davon in meiner kleinen Seite umzusetzen 😀

Ihr Kommentar

  • (will not be published)