3. Report – Contentstrategie (NSC 2014)

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Wieder sind ein paar Tage ins Land gezogen und die Nischenwebseite rund um Küchenstühle wächst und gedeiht. Auch Google hat davon Notiz genommen und listet sie bereits beiden ersten Keywords wie “Küchenstühle” und “Küchenhocker” unter den Top 20. Das alles zwar immer unter Vorbehalt, denn Google schwankt hier teilweise täglich um mehrere 10 Plätze, jedoch ist ein positiv stimmender Aufwärtstrend zu erkennen.

Nachdem WordPress, das Theme und die Plugins (die ich ja ausführlich im letzten Report vorgestellt habe) stehen, geht es nun um den nächsten Grundpfeiler meiner Strategie – dem Content.

Das ist sogleich auch einer der tragendsten der Nischenwebsite – Content ist King. Das war schon damals so und wird dank Panda & Co. auch immer wichtiger.

Die Muse küsst nicht von allein

Im ersten Report hatte ich bereits erwähnt, dass ich mich gerade für das Keyword entschieden habe, weil ich privat sowieso auf Küchenmöbelsuche bin. Insofern brauchte ich nur mal schnell meine Unterlagen und Recherchen zu zücken und  hatte bereits eine gute Knowledge-Grundlage.

Als nächstes hatte ich meine Möbel- und Einrichtungskataloge durchgeblättert um mich selbst in die Stimmung zu bringen. Zu guter Letzt habe ich bei meinen gewählten Hauptkeywords die ersten 20 Suchmaschinentreffer studiert und mal geschaut, was die liebe Konkurrenz inhaltlich anbietet. Da das meiste Shops waren, die von Haus aus mit keywordlastigen Texten optimiert waren, wurde ich auch schnell fündig.

Tinte und Feder gezückt

Also ran an den ersten Artikel. Über das Thema Küchenstühle allgemein lies sich bereits viel schreiben. Und bereits beim Tippen vielen mir die nächsten Keywords und Anhaltspunkte ein. So lässt sich prima die Seitenstruktur bereits grob im Kopf zusammenspinnen. Über die Art und Bauformen von Küchenstühlen kam ich dann auf weitere Artikel, wie Stapelstühle, Küchenhocker etc. die wiederum mit Einrichtungstipps, Materialratgeber, Produktempfehlungen gefüllt werden können.

Ein paar wenige Bilder habe ich bei Fotolia gekauft – die meisten stammen von www.freeimages.com und dürfen auf Websites frei verwendet werden. Hier ist die Auswahl natürlich nicht ganz so hoch und die einzelnen Fotos qualitativ arg unterschiedlich. Mit etwas Suchen wird man jedoch fündig. Treffende Bilder gut ins Layout gesetzt, mit optimierten Alt- und Title Attributen sind für Google auch ein positiver Indikator.

Alles eine Frage der Struktur

Worüber ich im Moment noch grübele ist die definitive Seitenstruktur: ich möchte ja mit meiner Hauptseite www.kuechenstuehle-kaufen.de natürlich unter „Küchenstühle“ möglichst weit oben ranken. Packe ich dazu am besten alle Shopangebote, Keyword-Texte und relevante Bilder gut sortiert und schön aufgemacht auf diese Startseite? Die wird dann extrem lang. Oder teile ich die Inhalte sinnvoll auf mehrere Unterseiten auf (zum Beispiel: Ratgebertexte und Shopangebote trennen) und nehme damit eventuell etwas Power von der Startseite. Bei dieser Frage wäre ich auf eure BestPractice Erfahrungen gespannt und würde eine konstruktive Diskussion begrüßen.

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Optimistische Ausblicke

Wenn ich zu den einzelnen Stilen und Formen genügen Artikel gesammelt habe, soll demnächst der Küchenstuhl-Finder kommen, der via Step-by-Step-Abfrage zu den richtigen Artikel, Tipps und Angeboten führt. Je nach Größe, Raumstruktur, Nutzungsverhalten, Haushaltsgröße und anderer Werte, die ich vorher schrittweise abfragen möchte.

In genau dieser Form wachsen gerade in in den nächsten Wochen die nächsten Inhalte heran. Ich werde mich sputen um wöchentlich auf 2-3 Fachartikel zu kommen, bevor ich die ersten Offpage-SEO-Maßnahmen ergreife. Dabie gehe ich nicht nur auf die Einzelnen Stuhlarten und Materialien ein, sondern gebe auch Tipps zu Einrichtung, Ambiente und Pflege von Küchenstühlen.

Noch eine Frage unter uns: habt ihr Erfahrungen gemacht mit sogennanten Proof-Persons. Zum Beispiel wenn ich mich (oder auch ein „richter Fachmann“ zum Thema Küche) in der Sidebar abgebildet, der sich als Küchenstühle-Kenner und Autor dieses Ratgebers ausgibt. Ist das ein nachweislich gutes Mittel um Gesicht zu zeigen und Vertrauen zu schaffen oder einfach nur vergebliche Trust-Hascherei – was meint ihr? Ich bin auf eure Meinung in den Kommentaren gespannt!

Wie immer: Die obligatorische Zwischenbilanz

Zum ersten Mal sind Kosten für mich angefallen, die aber im einstelligen EURO-Bereich liegen. Dem gegenüber stehen hoffentlich bald ein paar Einnahmen von Google Adsense.

Content recherchieren & schreiben:
7 Stunden | 0EUR

Bildrecherche:
1,5 Stunden | 11EUR (Fotolia Bildpaket)

Anpassung des Themes:
2 Stunden | 0EUR

Insgesamt:
11,5 Stunden | 11EUR

In den nächsten Reports gehe ich auf die Shopanbindung an Amazon, meine Adsense und Off-Page SEO Maßnahmen ein und beschreibe, wie ich an den externen Linkaufbau gegangen bin.
Noch eine Anmerkung in eigener Sache: Vielleicht fühlt sich der ein oder andere gerne motiviert mal über meine Seite ohne die übliche Betriebsblindheit zu schauen. Gerne aus Sicht eines interessierten Nutzers, aber auch prüfend über SEO Maßnahmen. Gerne können wir hier unter den verbliebenen Wettbewerbsteilnehmnern der Nischenseiten Challenge ein Geben und Nehmen entwickeln und uns noch stärker mit Reviews, Feedbacks und Tipps pushen. Als schau du übe rmeine Seite und ich schau über deine – alles doumentiert und diskutiert im Forum. Interessenten vor!

3 Kommentare zu “3. Report – Contentstrategie (NSC 2014)”

  1. Radek

    Respekt! Die Seite sieht sehr gut aus! Ich würde lediglich noch Blocksatz aktivieren, damit die Texte nicht so „ausgefranst“ aussehen.

  2. Chris Donner

    Danke für den Tipp, Radek. Werde ich am Wochenende mal ausprobieren. Allerdings bin ich normalerweise kein Freund von Blocksatz, weil der bei Zeilen mit wenig Worten diese unter Umständen extrem auseinander zieht und somit unschöne Lücken entstehen. Na, ich schau mal. 🙂

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